Presse
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
Herkulessaal München: was des Pianisten
manuelle Fertigkeit betrifft, hatte der Abend durchaus etwas Sensationelles. Dieser
Leonardy muss ein wirklich sehr guter Klavier-Pädagoge sein, weil ihm schwerste Stellen
in natürlicher, unverkrampfter, sicherer Bewegung gelingen. Weil man nie das Gefühl des
Gepressten, Verzerrten, Verschwitzten und darum Schweißtreibenden hat. Die Technik ist
also glänzend sicher - und ein lebendiger, offen melodiöser Ausdruck tritt hinzu.....
(Joachim Kaiser)
FRANKFURTER ALLGEMEINE
Festsaal des Palmengartens: zeigte sich der
Pianist Robert Leonardy als sensibel agierender Könner seines Fachs. Ganz deutlich allerdings wurde
seine Meisterschaft in Mozarts A-Dur Klavierkonzert. Seine souveräne Technik ließ die pianistischen
Schwierigkeiten dieses Werks vergessen und öffnete das Ohr des Zuhörers für elaborierte, in den Ausdruckswerten außerordentlich differenzierte musikalische Gestaltung.
LÜBECKER NACHRICHTEN
Schleswig-Holstein-Festival: Technisch brillant, mit allen agogischen, vom Empfinden geprägten Verdeutlichungen, mit einer Anschlagskultur, die selbst im Pianissimo noch die melodische und kontrapunktische Linienführung verinnerlichte, fesselte er die Zuhörer. Großer Beifall.
FRANKFURTER NEUE PRESSE
Das Klavierkonzert von Mozart spielte Robert
Leonardy. Mal nachdenklich unbestimmt, mal ungestüm vorwärtsdrängend, prägnant in der
Geläufigkeit, überraschend in der Akzentuierung gab sich hier der Pianist, der sich erst in der Chopin-Zugabe als Tastenlöwe offenbarte ...
STUTTGARTER NEUESTE NACHRICHTEN
Liederhalle: ... So mitreißend und auf
glänzendem pianistischem Niveau haben wir Beethovens berühmtes 5. Klavierkonzert
schon
lange nicht mehr gehört ...
NOUVELLES D'ALSACE
Palais des Congrès Strasbourg : Der international
renommierte deutsche Pianist Robert Leonardy war der Solist des 1. Klavierkonzertes von Franz Liszt.
Dieses Konzert erfordert eine ausgezeichnete Klaviertechnik und große Virtuosität. Robert
Leonardy hat beides. Er ist ein brillanter Spieler und entlockte seinem Instrument
alle Facetten im
Liszt'schen Geiste ...
LE REPUBLlCAIN LORRAIN
Arsenal Metz: Robert Leonardy zeigt stets, dass es
möglich ist, auch bei diesem höchst populären Konzert (Tschaikowsky Klavierkonzert Nr. 1
b-moll) noch pianistische Facetten abzugewinnen, die erstaunen und begeistern ...
SAARBRÜCKER ZEITUNG
Robert Leonardy wollte offenbar zeigen, dass er nicht nur Festivalleiter, Geldbeschaffer und musikalischer Saarland-Botschafter ist, sondern auch noch Pianist. Und selbst bei diesem für seine höllischen Schwierigkeiten berüchtigten Werk (Busoni Klavierkonzert op. 39) siegte Leonardys Begabung, stets die große Geste einer Musik darzustellen und sich nie in Details zu verlieren. Eine hochvirtuose und farbenreiche Interpretation; beim 2. Satz mit seinen skurrilen Rhythmen unterbrach sogar der Typ mit dem Fächer sein penetrantes Wedeln. Viel Beifall für Leonardy, für Grin und das Staatsorchester.
TRIERISCHER VOLKSFREUND
Kronprinzenpalais Trier: Mit Leichtigkeit überwand der Pianist hier die vielfältigen Schwierigkeiten des Stücks (Liszt h-moll-Sonate),
große Tonsprünge
gekoppelt mit dem Übergreifen der Hände,
rasante Repetitionen
und schnelle chromatische Läufe
spielte er mit einer Leichtigkeit,
die seine versierte Technik bewies. Begeisterter Beifall des Publikums.
WIESBADENER TAGBLATT
Burg Eltville: ein Pianist, der heute zu den weithin anregendsten und beachtlichsten zählt, souverän und phantasiereich - hier mit schnellen Tempi, dort
mit Innehalten und Nachsinnen, dann wieder mit mitreißender Bravour ...
WESTFÄLISCHER MERKUR
Stadttheater Münster: Er machte das Große Haus zum
großbürgerlichen Salon und legte vor allem virtuose Spielfreude vor, der Leonardy den Charme der
Chopin-Nocturnes gab. Und als ob es mit der Brillanz der "Großen Polonaise" nicht genug wäre,
stürzte sich der Pianist noch in eine Konzertparaphrase über den Donauwalzer - wo eigentlich drei
Klaviere vorgesehen waren, ist bei ihm alles auf einer Tastatur untergebracht ...
NORDSEE-ZEITUNG
Stadttheater Bremerhaven: Als Solist war für dieses Konzert
Robert Leonardy gewonnen. Das ist ein Pianist, dem es augenscheinlich Freude macht,
größte Schwierigkeiten mit dem
Anschein größter Leichtigkeit zu meistem. So nahm er sich der "Burleske"
von Richard Strauss mit Vehemenz
an, mit brillanten Oktav-Passagen, mit dahinjagenden Läufen, kurz
mit allen Merkmalen hoher Virtuosität. Er
genoss aber auch die thematischen Zweisprachen
und gab dem an sich nicht sonderlich tiefschürfenden Werk
besonders interessante Momente ...
DIE RHEINPFALZ
Centre d'Animation Culturel Bitche: (Tschaikowsky
Klavierkonzert Nr. 1 b-moll) ... machte das Konzert in Bitche zu einem besonderen
Hörerlebnis. Sowohl Robert Leonardys Spiel als auch seine Gestik drückten
Leidenschaftlichkeit
aus, waren von höchster Präzision gekennzeichnet und konnten so
auch das Orchester zu Höchstleistungen animieren.
DIE RHEINPFALZ
Landstuhl: Es ist bemerkenswert, mit welchem Feingefühl die "Mondscheinsonate" geboten wurde. Gleich ob verhaltener Ernst in den ruhigfließenden
Triolenbewegungen oder überschäumende Spielfreude gefordert waren, stets fand Leonardy
das richtige Maß. Mit blitzsauberer Technik und souveräner Ruhe.
SCHWARZWÄLDER BOTE
Konzertsaal Rottweil: Der Vorliebe des Pianisten für dynamische und motorische Abwechslung kam Schuberts Impromptu gelegen. Obwohl ein strenger
Intellekt regierte, ließ das immer wieder einfließende Pathos aufhorchen. In zwingender Fortsetzung
vollzog sich hierauf der Zugriff in die Arabeske und Novelette von Robert Schumann. Der Pianist
beherrschte die eigentümlichen Vorschlingungen im Rhythmus; er kostete die Klangfülle und
Farbigkeit mit den orchestralen Vorstellungen aus, die das Klangbild beherrschen - wunderbar war
seine glänzende Technik - flockige Staccati, synkopisch nachschlagende Begleitung,
Akkordsprünge - bis hin zur Steigerungskraft des Schlusses ...
SAARBRÜCKER ZEITUNG
Von Freitag bis Sonntag boten drei Solisten dem Publikum stilistisch, interpretatorisch und programmatisch Vielfältiges am Flügel. Zum Auftakt des Konzert-Zyklus spielte Robert Leonardy. Welche Dynamik! Von Mendelssohns "Variations sérieuses" über Beethovens "Appassionata" und Chopinschen Etüden hin bis zu Ravels kniffligen Rösselsprüngen in "Gaspard de la nuit". Leonardys gezielt auf technische Brillanz angelegte Vortragsfolge steigerte sich Schritt für Schritt in kontinuierlicher Spannungsprogression bis hin zu einer wahren Tasten-Raserei.
Der ausdrucksmäßige Gegensatz hierzu hätte im Samstag-Konzert nicht größer sein können: Die polnische Pianistin Ewa Kupiec stellte ihr Spiel ganz auf Innerlichkeit ab.....
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